Produktlexikon

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Abkochen

Wasser sollte mindestens(!) 10 Minuten abkochen um keimfrei zu sein. Nachteil ist der große Aufwand an Zeit sowie an Energie. Wer mit Gas- oder Benzinkocher Wasser abkocht, sollte einen großen Vorrat an Kartuschen oder Benzin haben.    [Nach oben]


ABS Kunststoff

Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) ist ein amorpher, thermoplastischer Standardkunststoff, der zahlreiche positive mechanische Eigenschaften und chemische Beständigkeit in sich vereint. Das synthetische Teilpolymer besteht aus den Monomeren Acrylnitril (15 bis 35 %), Butadien (5 bis 30 %) und Styrol (40 bis 60 %). ABS ist ein preiswerter Kunststoff, der häufig auch im Automobilbau eingesetzt wird. Eigenschaften von ABS Es besitzt eine gute chemische Beständigkeit, ist resistent gegenüber Witterungseinflüssen und hat eine hohe Wärmeformbeständigkeit. ABS lässt sich gut kleben, schweißen und bearbeiten.    [Nach oben]


AB-Tex

AB-Tex ist ein modernes, wasserdichtes und atmungsaktives laminiertes Gewebe, das speziell für alle Outdoor-Aktivitäten entwickelt wurde. - DWR-behandelte Außenschicht zur Abwehr von Wassertropfen - Laminierte, wasserdichte und atmungsaktive Membran Sie bleiben warm, trocken und komfortabel.    [Nach oben]


Acetal

Acetal ist: - eine organische Verbindung aus der Stoffgruppe der Acetale - die Kurzbezeichnung für Acetaldehyddiethylacetal Polyoxymethylen    [Nach oben]


Acryl

Acryl ist eine Sammelbezeichnung von chemischen Substanzen, die sich durch die Acrylgruppe (CH2=CH-COR) auszeichnen, beziehungsweise Polymere dieser Stoffe. Der Begriff wurde von lateinisch acer "scharf" oder griechisch ákros "spitz" wegen des scharfen Geruchs der Acrylsäure abgeleitet. Häufigste Anwendung von Acryl und deren Polymere u. a. als Bindemittel für Farben und Lacke, Spritzgussformmassen, Klebstoffe sowie als Werkstoff im Dentalbereich. Aber auch als Beschichtung von Zelten und Kleidung (Fasern) findet Acryl häufig Anwendung.    [Nach oben]


Akku

Wer oft und regelmäßig Batterien benutzt, hat mit Akkus eine sinnvolle und preiswerte Alternative. Sie sind um ein Vielfaches günstiger als herkömmliche Trockenbatterien und sparen viel Müll. Um die optimale Lebensdauer (bis 1000 mal ladbar) zu erreichen, sollte man sich bei der Wahl eines Ladegerätes genau erkundigen, denn bei einem billigen =>Ladegerät nützen sich viele Akkus schneller ab. Sie werden nicht richtig entladen sondern immer nur wieder aufgeladen und es entsteht der => Memoryeffekt.    [Nach oben]


Aktivkohlefilter

Kommen zum Einsatz bei "chemischer" Verunreinigung. Sie können allerdings nur einen Bruchteil herausfiltern wie z.B. =>Chlor, =>Jod, => Protozonen usw. Vorteil: der Wassergeschmack wird verbessert. Nachteil: sehr kurz Lebensdauer durch geringen Wasserdurchfluß.    [Nach oben]


Alkali-Mangan Batterien

Halten bis zu sieben mal länger als => Zink-Kohle Batterien bei geringerer Selbstentladung. Sie können länger ohne Spannungsverlust verwendet werden. Sie bieten ein gutes Preis/Leistungsverhältnis. Wem dies nicht reicht, der sollte zu =>Lithium-Batterien greifen.    [Nach oben]


Aluminium

Aluminium ist ein leichter, stabiler Werkstoff. Sehr energieträchtig in der Herstellung. Gibt es in diversen Ausführungen, Legierungen und Bearbeitungen. Stand einige Zeit nicht mehr so im Mittelpunkt des Interesses, kehrt aber jetzt zurück z.B. auch durch die neuen Alu-Space-Frames im Automobilbau. Im Outdoorbereich zu finden bei Lampen, Kochgeschirr, Besteck, Trinkflaschen, Outdoormöbeln, Zeltgestängen, Heringen, Beschichtungen von Rettungsdecken, Matten, etc.    [Nach oben]


Aramid

Aramide ist der ISO-Gattungsbegriff für solche Polyamide, bei denen die Amidgruppen an aromatischen Gruppen gebunden sind. Aramide zählen zu den Flüssigkristallpolymeren. Die wichtigsten Typen sind Poly und Poly. Aromatisches Polyamid (Aramid) wurde 1965 von der Firma DuPont entdeckt und unter dem Namen Kevlar® zur Marktreife entwickelt. Aramidfasern besitzen eine hohe spezifische (gewichtsbezogene) Festigkeit, niedrige Dichte, hohe Schlagzähigkeit, gute Wärmebeständigkeit und Dimensionstabilität, gute Schwingungsdämpfung und ein hohes Arbeitsaufnahmevermögen. Quelle: Wikipedia    [Nach oben]


Ätherische Öle

Pflanzenextrakte, ätherische Öle: Citronella, Minze, Nelke, Geranium, Lavendel, Anis, Zedernholz, Eukalyptus liefern ätherische Öle, die durch ihren Duft die Orientierung der Mücken stören. In unseren Breitengraden und unter normalen Umständen ein zuverlässiger, naturnaher Mückenschutz. Zufriedene Resonanzen auch aus Regionen in Afrika und Südamerika. Auch für Kleinkinder bedenkenlos geeignet.    [Nach oben]


Atmungsaktiv

nennt man Material, das eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit besitzt. Auf einen Trägerstoff wird eine Membrane bzw. mikroporöse Beschichtung aufgebracht. Deren Poren sind so klein, dass kein Wasser durchdringen, von innen aber Schweiß in Form von Wasserdampf entweichen kann. Gerade bei körperlicher Anstrengung muss viel (bis zu 2 L) Dampf abtransportiert werden. Gute Materialien schaffen bis zu 14 l/m²/d. Damit das funktioniert, muss allerdings ein Temperatur- und Feuchtigkeitsgefälle von innen nach außen vorliegen.    [Nach oben]


Bakterien

Größe: 0,0005 bis 0,0015 mm, Überträger von Typhus, Cholera, Darminfektionen, Influenza, Salmonellen, Colibazillose usw.    [Nach oben]


Bambus

Weltweit bedeckt Bambus eine Fläche von ca. 37 Millionen Hektar, davon etwa sechs Millionen in China und neun Millionen in Indien. Je Hektar können 10 bis 15 Tonnen Biomasse pro Jahr nachhaltig gewonnen werden. Belastbares Zahlenmaterial zu Flächen und ökonomischer Bedeutung liegt nicht vor. Bambus ist ein bedeutender, schnell nachwachsender Rohstoff. Vor allem in Asien hat er große ökologische, ökonomische und kulturelle Bedeutung; für etwa 1,5 Milliarden Menschen bilden Bambus und seine vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten eine Lebensgrundlage. Das verholzende Riesengras ist seit Jahrhunderten regionaler Lieferant von Baustoffen und Brennmaterialien. Das Spektrum der Anwendungen reicht dabei von der Verwendung als Nahrungsmittel über die Nutzung als Baumaterial für den Möbel- und Hausbau, die Produktion von Textilien und Biowerkstoffen bis hin zur Nutzung von Pflanzenauszügen (Bambusmilch) bei der Herstellung von Kosmetik- und Pflegeprodukten. Auch energetisch wird Bambus genutzt, beispielsweise in Form von Bambuspellets oder Bambus-Holzkohle. Im Outdoorbereich kommen oftmals Bambushölzer zum Einsatz beim Bau der Campingmöbel. Aber auch Mischprodukte mit Bambusbeimischungen werden für geschirr zunehmend eingesetzt.    [Nach oben]


Baumwolle

Traditionsreiche Faser zur Herstellung von Kleidung, Zelten und vielem Anderen. Die Faser wird aus den Blüten der Baumwollpflanze gewonnen. Biologischer Grundstoff, der aber oft durch chemische Ausrüstung technisiert wird. Trocknet in der Regel langsam und ist Þ hydrophil. Hat aber dennoch sehr durch gute Eigenschaften und ist - ökologischen Anbau vorrausgesetzt - auch als nachwachsender Rohstoff wertvoll.    [Nach oben]


Beschichtung

In verschiedensten Arten werden die verschiedensten Materialien beschichtet um die verschiedensten Effekte zu erzielen. Z.B. Alubeschichtung auf Rettungsdecken (Wärmereflektion), Silikonbeschichtung auf Zelten (Wasserabweisend), Antihaftbeschichtung (Spiegelei abweisend), etc. ... Siehe auch bei den diversen Materialien.    [Nach oben]


Bluesign

bluesign® ist ein Nachhaltigkeits-Standard für die Herstellung von Textilien, der besonders Aspekte der Chemikaliensicherheit berücksichtigt und gleichzeitig damit ein Textilsiegel. Träger des Standards ist die bluesign technologies ag, eine Aktiengesellschaft mit Sitz in der Schweiz. Kern von bluesign® ist der Standard, der den gesamten Herstellungsprozess von Textilprodukten umfasst und vergleichsweise strenge Kriterien hinsichtlich der verwendeten Chemikalien aufstellt. Im Gegensatz zu anderen Standards wie etwa den Öko-Tex 100, die lediglich problematische Reststoffe im Endprodukt erfassen, bezieht bluesign® die zuliefernden Chemieunternehmen und herstellende Textilindustrie mit ein, um entlang des Herstellungsprozesses gefährliche Chemikalien zu vermeiden. Kleidung, die dem Standard entsprechend hergestellt wurde, kann mit einem eingenähten Siegel versehen werden oder anderweitig auf die Anwendung des bluesign-Standards hinweisen. Der Standard geht auf eine Initiative aus dem Jahr 1997 zurück, im Jahr 2000 wurde dann die AG gegründet. Er wird vor allem in Europa, Nordamerika und Asien verwendet. Zu den Marken, die zumindest teilweise den Standard verwenden oder verwendet haben, gehören u. a. adidas, asics, Brooks, Deuter, Edelrid, Gore, Grangers, Jack Wolfskin, Mammut, Marmot, Nike, Patagonia und Vaude    [Nach oben]


BPA

BPA - Bisphenol A ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Diphenylmethan-Derivate und eines der Bisphenole. BPA wird aus zwei Äquivalenten Phenol und einem Äquivalent Aceton dargestellt. Chlorwasserstoff (HCl) und/oder Polystyrolsulfonat dienen als Katalysatoren. Um eine möglichst hohe Ausbeute zu erhalten, wird mit einem Überschuss an Phenol gearbeitet. BPA dient vor allem als Ausgangsstoff zur Synthese von polymeren Kunststoffen auf der Basis von Polyestern, Polysulfonen, Polyetherketonen, Polycarbonaten und Epoxidharzen. Ferner wird BPA als Antioxidans in Fließmitteln und zum Verhindern der Polymerisation in Polyvinylchlorid (PVC) verwendet. Aus BPA enthaltenden Kunststoffen, insbesondere aus Polycarbonat, wurden zahlreiche Gegenstände des täglichen Gebrauchs hergestellt. Das ist von gesundheitlicher Relevanz, da zwar die polymeren Endprodukte selbst biologisch weitgehend inert sind, aus ihnen allerdings der Ausgangsstoff BPA unter Umständen wieder freigesetzt wird und dann gesundheitliche Schäden verursachen kann. Wärme bzw. Aufheizen, Säuren und Laugen begünstigen das Freisetzen von BPA aus dem Polymer. Kochendes Wasser beschleunigt die Rate auf das 55-fache.    [Nach oben]


Brotzeit

Bestens geeignet um Outdooraktivitäten den richtigen Rahmen zu verleihen. Entstanden aus den Arbeitspausen, bei denen es eben ein Brot gab, ist die Brotzeit heute mehr als eine Nahrungsaufnahme. Sie kann Stilmittel sein um Touren erst den richtigen Touch zu geben, sie kann die Pause sein um die erwanderte Gegend richtig auf zunehmen, sie kann aber auch dazu dienen, endlich das Gewicht aus dem Rucksack zu bekommen und die Schwerpunktlage deutlich nach unten zu korrigieren. Über die Zusammensetzung der jeweiligen Brotzeit, Umfang und Häufigkeit setzen Sie sich bitte mit Ihren Reisekollegen, Paddelpartnern, LebensgefährtInnen, Kletterkumpels, etc. in Verbindung.    [Nach oben]


Cambrelle

Ein Gewebe aus Polyamid, welches sehr schnell trocknet und auch hohe Abriebfestigkeit aufweist. Wird oft in Schuhen oder in Ausrüstung verarbeitet, die Hautkontakt hat ( nimmt Schweiß auf und trocknet schnell wieder), z.B. bei den Produkten zur Relags Geldaufbewahrung 'Undercover'.    [Nach oben]


CEE

Obwohl alle zugelassenen Steckverbindungen nach CEE normiert sind, hat sich der Rückgriff auf diese Norm in der Bezeichnung nur bei zwei Verbindungstypen ansatzweise durchgesetzt, die als CEE-Drehstromsteckverbinder und CEE-Steckvorrichtungen bezeichnet werden. Es sind die gebräuchlichsten Steckverbinder nach der Norm IEC 60309: - die roten dreiphasigen 400-V-Drehstromstecker (umgangssprachlich Starkstromstecker) - die blauen einphasigen 230-V-Stecker (umgangssprachlich Campingstecker)    [Nach oben]


Chemikalien

Gegen Chemikalien im Wasser gibt es nur sehr bedingt Schutz. Die Liste wäre zu lange um alle Chemischen Verunreinigungen auf zu zählen. Einen kleine Schutz bieten hier => Kohlefilter    [Nach oben]


Chirurgenstahl

Rostfreier Stahl (Chromnickelstahl, auch 316L oder Chirurgenstahl) ist der meistverbreitete Stahl für Piercingschmuck. 316L hat einen hohen Nickelanteil von etwa 10 bis 14 %, löst aber dennoch keine Allergien aus, weil das Nickel fest vom Material eingeschlossen ist und der Anteil freigesetzten Nickels somit unterhalb der vorgeschriebenen Grenzwerte liegt.    [Nach oben]


Chlor

Das Chlor in den gängigen Wasserbehandlungsmitteln bewirkt eine schnelle Abtötung der Bakterien (Mikroorganismen) und der Viren im Wasser. Einwirkzeit ist ca. 30 Minuten. Der Nachteil des Chlors: es ist nur sehr bedingt geschmackneutral. Eine Überdosierung ist nicht zu empfehlen. Meist werden Mittel angeboten, welches zusätzlich => Silberionen enthalten, die eine Nachverkeimung des Wassers verhindern.    [Nach oben]


Cordura

Ein Material, von DuPont entwickelt, welches inzwischen schon fast als Synonym für diese Stoffart steht. Sehr texturiertes => Nylon, welches im Rucksackbau aber auch bei Schuhen und Reiseausrüstung eingesetzt wird. Gibt es in verschiedensten Ausführungen, welche durch Zahlen gekennzeichnet sind (z.B. 500 D => Denier, etc. ).    [Nach oben]


Daune

Die Daunen sind der "Wärmepanzer" der Vögel. Durch die vielen Lufteinschlüsse in den Daunen und deren schlechte Wärmeleitung ist dies Material der bevorzugte Naturwerkstoff für Isolationen. Daunen werden benutzt um mit ihrer unwahrscheinlichen Wärmedämmung bei gleichzeitiger Leichtigkeit, Stabilität und Spannkraft dem Menschen das Leben angenehmer, erträglicher oder überhaupt erst möglich zu machen. Verarbeitet in Jacken, Hosen und Schlafsäcken schützen die Daunen vor Auskühlung. Die Qualität der Daunen hängt vom Ursprungsland ab ( Vögel in kälteren Regionen der Erde haben bessere Daunen entwickelt), vom Tier selbst ( Gänse oder Entendaunen) und dessen Alter und Aufzuchtbedingungen (es gibt Tiere, die länger brauchen um auszuwachsen, damit "reift" die Daune länger), von der Rupfung (lebend gerupfte Daune ist eine Qual für die Tiere und sollte nicht unterstützt werden), von der Größe (die größeren bieten mehr => Loft) und von der Verarbeitung ( chemische Ausrüstung, Säuberung, Einarbeitung, etc.). Da die Daunen zwar super isolieren und wenig Gewicht auf die Waage bringen, aber keine Stützfunktion haben, wird in Daunenprodukte auch ein Teil Federchen mit eingebracht. Diese stützen, wie in der Natur, die Füllung. Das Mischungsverhältnis von Daunen und Federchen wird mit 2 Zahlen angegeben, die Gewichtsprozente der Mischung ( z. B. bedeutet 70/30 das diese Mischung aus 70% Daunen und 30% Federchen besteht). Je höher der Daunenanteil desto besser die Funktion ( "gut" ist eine Füllung, die bei geringstem Gewicht die höchste Isolierung bringt). Aber - nur Daune geht eben auch nicht. Um die Qualität in Zahlen zu bringen gibt es den Begriff => Fillpower. Er zeigt das Füllvolumen der Daunen auf.    [Nach oben]


Daypack

Der kleine Rucksack für den Tagesbedarf. Wird heute aber auch oft in Schulen, Kindergärten und Universitäten gesichtet. Hat den Weg zum Alltagsgegenstand geschafft. Wohl auch durch die Innovationskraft seiner Hersteller.    [Nach oben]


DEET

Diethyltoluamid (DEET): Synthetischer, weltweit verbreiteter Wirkstoff. Er verdampft auf der Haut und hindert Insekten am Anflug. Alle Tiere, die trotzdem aufsitzen, werden gestört. Breites Wirkungsspektrum, hält bis zu sieben Stunden Mücken und Bremsen ab, zwei Stunden lang auch viele andere Insekten und Zecken. Das gibt zuverlässigen Schutz auch in insektenreichen Gegenden oder unter extremen Klimabedingungen. DEET ist in einigen Ländern verboten, in vielen Ländern reguliert. Wir empfehlen diese Mittel nur überlegt anzuwenden. Für Säuglinge nicht geeignet, besonders bei Kleinkindern sollte man eine großflächige Anwendung (mehr als 20 - 40% der Hautoberfläche) und wiederholte mehrtägige Anwendung in jedem Fall vermeiden.    [Nach oben]


Dehydration

Bedeutet 'Wasserentzug'. Im Outdoorbereich wird das meist gleichgesetzt mit: Dem Körper wird zuviel Wasser entzogen. Dies kann durch extrem trockene Umgebung passieren ( z. B. beim Sonnenbad, Wüstendurchquerung etc.) aber auch durch zu hohen körperlichen Einsatz oder beides. Die stete Versorgung mit Flüssigkeit sollte deshalb im Vordergrund stehen. Gefährlich ist, daß oft nicht registriert wird, wieviel Flüssigkeit man verliert (und damit auch Mineralien).    [Nach oben]


Deklination

Geographisch: Deklination (auch: Missweisung oder Ortsmissweisung; engl.: magnetic declination oder variation) ist der kleine, horizontal gemessene Winkel zwischen der Richtung der Feldlinien des Erdmagnetfeldes und der geographischen Nordrichtung, welcher insbesondere bei der Navigation mit dem Magnetkompass berücksichtigt werden muss. Die örtlichen Unterschiede des Deklinationswinkels werden hauptsächlich durch die Unregelmäßigkeiten des Erdmagnetfeldes bestimmt, in Polnähe außerdem durch die unterschiedliche Lage von geographischem und magnetischem Pol.    [Nach oben]


Denier

Meist durch D abgekürzt bezeichnet die Stärke und damit das Gewicht eines Fadens, der 9000m lang ist. So wiegt ein 100 D Faden 100g bei 9000m Länge. D ist also eine Kennzahl zur Fadenstärke. Gewebe mit hoher D-Zahl wirken rauher als solche mit niedriger D-Zahl.    [Nach oben]


Dichtigkeitsprüfung

Prüfen Sie bitte wasserdichte Beutel, Packsäcke und Boxen vor dem ersten Einsatz auf deren Dichtigkeit! Die Hersteller übernehmen aus rechtlichen Gründen grundsätzlich keine Haftung für die im Artikel befindlichen Gegenstände im Falle einer Undichtigkeit! Legen Sie dazu den Beutel, Packsack oder die Box geschlossen (aber OHNE Inhalt) in ein Wasserbad und üben Sie leichten Druck auf den Gegenstand aus. Wenn Luftblasen aufsteigen, kontrollieren Sie bitte sorgfältig die Dichtung und den Verschluß (bei Boxen) bzw. den Verschluss der Beutel oder Packsäcke. Testen Sie dann erneut. Belassen sie den Gegenstand einige Zeit unter Wasser. Kontrollieren Sie dann das Innere auf Feuchtigkeitsspuren. Sollte Wasser eindringen reklamieren Sie bitte bei Ihrem Fachhändler unter Angabe des Tests und benutzen Sie den Artikel bitte nicht unter dem Aspekt 'wasserdich'.    [Nach oben]


Duraluminium

Duraluminium besteht aus etwa 93 % reinem Aluminium mit 3,5 - 5,5 % Kupfer, geringen Beigaben von Magnesium, Mangan und Silizium. Die Legierung wird auch heute noch fast unverändert in der Luftfahrt verwendet. Gegenüber reinem Aluminium hat Duraluminium eine geringfügig größere Dichte.    [Nach oben]


Easy Clic

So nennt sich das Verschlußsystem von Campingaz, mit welchem die entsprechenden Gasgeräte auf die dazugehörigen Gaskartuschen ( nur CV 270 und CV 470) montiert werden. Das Gerät wird nur aufgedrückt, um etwa 60° gedreht und fertig.    [Nach oben]


Edelstahl

Edelstahl ist - im wahrsten Sinn des Wortes - in aller Munde. Edelstahl ist ein einfaches Wort für eine riesige Bandbreite an Materialien. Im Volksmund ist Edelstahl immer noch das Symbol für Hygiene, Rostfreiheit und Stabilität. Generell ist das aber nicht so. Die Rostfreiheit ist nur gewährleistet bei den absolut hochwertigsten Legierungen, welche aber weder durch den Preis noch durch Ihre sonstigen Materialeigenschaften für die Outdooranwendungen prädestiniert sind. Ein Kochtopf soll leicht sein, das Material dafür nicht brüchig, doch auch nicht zu teuer. Klingenstahl soll schnitthaltig sein, elastisch und dauerhaft, Stahl für Toolzangen soll stabil sein und bruchfest. So verschieden wie die Anforderungen, so verschieden auch die Mischungen. Tatsache ist, das Edelstahl abriebfest, sehr hygienisch und formstabil ist. Welche Art Stahl Sie vor sich haben, können Sie nur aus den technischen Daten ersehen, die aber in den wenigsten Fällen zur Verfügung stehen, da die Interpretation einer wirklich intensiven Auseinandersetzung mit der Materie bedürfen.    [Nach oben]


Elastan

Elastan, im nordamerikanischen Sprachraum auch Spandex genannt, ist eine äußerst dehnbare Kunstfaser, ähnelt dem Gummi, hat aber eine höhere Festigkeit. Zuerst Fibre K genannt, dann in großen Mengen unter dem Markennamen Lycra hergestellt.    [Nach oben]


EllTex

EllTex® oder ExtraLongLastingTextile, ist ein spezielles Polyester-Baumwollgemisch, das sehr wetterfest ist, kaum ausbleicht und auch nach wiederholtem Nasswerden extrem reißfest bleibt. Dazu ist es kuschelig weich wie Baumwolle.    [Nach oben]


eloxieren

Aluminium im Rohzustand reagiert an der Luft und bildet durch die Reaktion mit Sauerstoff oder durch witterungsbedingte Einflüsse eine unschöne Oxidschicht. Beim eloxieren (elektrolytische Oxidation von Aluminium)wird eine Schutzschicht erzeugt. Diese Schutzschicht wird durch anodische Oxidation erreicht. Dabei wird die oberste Aluminiumschicht umgewandelt und ein Oxid gebildet. Diese dünne Oxidschicht kann von 5 bis zu 25 µm sein. Sie schützt das Aluminium solange wie keine Oberflächenverletzungen durch Kratzer o.ä. auf der Oberfläche vorhanden sind.    [Nach oben]


Emaille

Wird auf Stahl aufgebracht und bei extrem hohen Temperaturen gebrannt. Das Geschirr aus Emaille ist sehr stabil, langlebig, spülmaschinenfest und lebensmittelecht. Bei etwas Vorsicht und entsprechender Transportlagerung lassen sich auch "Absprünge" vermeiden. Wenn es doch passiert, bekommt das Geschirr die "Patina" der großen Reise.    [Nach oben]


Enamel

Englisch für => Emaille    [Nach oben]


EVA

Dies ist die Abkürzung für => Evazote. Nicht zu verwechseln mit EAV (=österreichische Kultgruppe).    [Nach oben]


Evazote

Ein hochwertiges Material aus geschlossenzelligem Etylene-Venyl-Avetat. Wird FCKW- und FKW frei mit Sauerstoff aufgeschäumt und findet Verwendung in Rucksäcken, Daypacks, Isomatten, Outdoorsandalen und Schuhen.    [Nach oben]


Fiberglas

Glasfaserverstärkter Kunststoff, kurz GFK (engl. GFRP = glass-fibre reinforced plastic), ist ein Faser-Kunststoff-Verbund aus einem Kunststoff und Glasfasern. Als Basis kommen sowohl duroplastische Kunststoffe (z. B. Polyesterharz [UP] oder Epoxidharz) als auch thermoplastische Kunststoffe (z. B. Polyamid) in Frage. Endlos-Glasfasern wurden erstmals 1935 industriell in den USA als Verstärkungsfasern hergestellt. Die Massenproduktion wurde in den 1930er Jahren - damals diente das Material vor allem der Dämmung von Häusern. Das erste Flugzeug aus GFK war die Fs 24 Phönix der Akaflieg Stuttgart aus dem Jahr 1957. GFK ist umgangssprachlich auch als Fiberglas bekannt. Das Wort Fiberglas ist ein Anglizismus, der sich aus fiberglass (AE) bzw. fibreglass (BE), dem englischen Wort für Glasfaser, gebildet hat. In der Nicht-Fachwelt wird oft nur von den Fasern gesprochen, wenn von GFK oder kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) die Rede ist. Immer sind aber die faserverstärkten Kunststoffe gemeint, denn ohne die gestalt- und oberflächengebende Kunststoff-Matrix wären die Bauteile gar nicht herstellbar. Im Outdoorbereich findet Fiberglas oftmals im Zeltbau Anweundung. Ob in Stangen oder Heringen. Aber z. B. auch als Wanderstock oder Verstärkung in Rucksacktragegestellen findet man GFK.    [Nach oben]


Fillpower

Dies ist ein Begriff, der die Qualität der => Daune in Zahlen fassen soll. Angegeben wird in "cuin" = CubicInches. 625 cuin besagt, daß 1 Unze Daunen ( = 28,3 g) ein Volumen von 625 CubicInches füllt. Je größer die Zahl, desto besser die Qualität der Daune. Gemessen wird das Volumen nach dem die Daune sich nach starker Komprimierung (24 Std.) ausgedehnt hat (stets gleiche Bedingungen).    [Nach oben]


Filz

Filz ist ein textiles Flächengebilde aus einem ungeordneten, nur schwer zu trennendem Fasergut. Filz ist nicht gewebt. Verfilzt man fertige Gewebe - wie beim Loden- spricht man von Walkstoffen. Aus Kunststofffasern und aus Pflanzenfasern kann Filz durch trockene Vernadelung (Nadelfilz) entstehen oder durch die Verfestigung unter hohem Druck per Wasserstrahlen. Filz im üblichen Sinne wird aus Wolle hergestellt und ist ein Walk- oder Pressfilz. Die gereinigte, gekämmte und zum Vlies aufbereitete Rohwolle wird durch eine meist mechanische Bearbeitung fest zusammen gebracht. Die einzelnen Fasern sind dabei dann schließlich miteinander ungeordnet und nahezu untrennbar verschlungen. Die tierischen Haare haben eine schuppenförmige Oberfläche, die sich beim Filzen dauerhaft miteinander verhaken.    [Nach oben]


Firstzelte

Die einfache Form ein Dach über den Kopf zu bekommen. Hat leider relativ wenig Platz zu bieten im Vergleich zur Grundfläche. Zum Aufbau sind stets einige Heringsschwärme nötig. Diese Zelte sind meist noch als Billigangebote zu finden.    [Nach oben]


Flanell

Der Flanell ist ein Gewebe. Flanelle sind vergleichsweise leicht, aber dennoch wärmend und saugfähig, außerdem haben sie einen sehr weichen Griff. Man unterscheidet Wollflanell und Baumwollflanell. Wollflanelle können aus Kammgarn oder Streichgarn bestehen und werden vorwiegend in Köperbindung hergestellt. Sie werden nur leicht gewalkt. Klassisch sind die Wollqualitäten als Melange im typischen Flanellgrau. Baumwollflanelle dagegen werden gerauht und sowohl in Leinwandbindung als auch in Köperbindung gewoben. Der Flor wird kurz und gleichmäßig geschmirgelt. Aus Flanell werden hauptsächlich baumwollene Flanellhemden und wollene Herren-Anzüge für die kühleren Jahreszeiten hergestellt.    [Nach oben]


Funktionskleidung

Besonders bei Kälte oder Wind ist es angenehm wenn man "Funktionswäsche" trägt, denn sie sorgt dafür, daß der Schweiß von der Haut, der einen kühlen soll, möglichst schnell abtransportiert wird. Die Haut fühlt sich trocken an. Nachteile können jedoch gerade in tropischen Ländern auftreten, wo der Körper auf den natürlichen Kühlungseffekt angewiesen ist, der beim Verdampfen des Schweißes auftritt. Denn ohne diese Klimaanlage steigt die Körpertemperatur stetig an und die Auswirkung können bis hin zum Hitzeschlag führen. Am besten ist in tropischen Länder daher die gute und altbewährte Baum-wollkleidung    [Nach oben]


Fußwärmer

Wie funktioniert ein Hand- oder Fusswärmer? Es gibt derzeit 5 gängige Methoden: 1. elektrische Wärmer. Mit Batterie oder Akku betrieben spenden sie Wärme solange die Stromzufuhr zu den Drähten im Gewebe klappt. Das gibt es als Handschuh, Einlagen für die Stiefel oder Schuhe aber auch schon eingebaut in andere Kleidungsstücke. Erste Modelle gibt es auch schon mit App. Nachteil: die etwas eingeschränkte Funktionsdauer und das Gewicht der Akkus. 2. Mit Kohlestäbchen. Diese werden in den Wärmer eingelegt und angezündet. Der Wärmer wird verschlossen und erzeugt druch das Glimmen der Kohlestäbchen gleichmässige Wärme - auch über Stunden. Als Fusswärmer zu groß, aber für die Tasche super. Nachteil: die leichte Geruchsentwicklung und die eingschränkte Funktion bei zuwenig Sauerstoffzufuhr. 3. Mit einem Katalysator wird aus Feuerzeugbenzin Wärme erzeugt. Eben falls als Taschenmodell oder Handwärmer gut. Beim Nachfüllen muss man Vorsicht walten lassen. Nachteil: Das Auffüllen sit geruchsintensiv und nicht ganz ungefährlich. Der TReibstofftransport ist unpraktisch. 4. Wärme speichern und abrufen in Gelkissen. Man knickt das Metallplättchen. Sofort beginnt der Prozess der Kristallisation und die Wärme wird freigesetzt. Und zur Wiederverwendung lässt sich der Handwärmer in einem Topf mit kochendem Wasser wieder 'laden'. Nachteil: relativ schwer und unterwegs kaum nachzuladen. Aufwändiges Ladeverfahren. 5. Wärmeentwicklung durch den Oxidationsprozess von Eisen/Salzgemischen. Diese Oxidation startet beim Auspacken der Wärmer und der einetzenden Sauerstoffzufuhr. Auch in kleinen Päckchen und dann für Füße und Handschuhe geeignet. Perfekt zum Mitnehmen geeignet. Nachteil: begrenzet Wärmezeit (2 bis 12 Stunden), nur einmal nutzbar (aber kein Sondermüll)    [Nach oben]


Gamasche

Die Gamasche hat lange Zeit den teuren Stiefel ersetzt. Sie erlebte ab dem 19. Jahrhundert ein Comeback als Schutzausrüstung. Ob im Unterholz, im nassen Gras, in der Wüste oder als Schutz vor Schnee, Regen und Ungeziefer (Zecken!). Die Gamaschen helfen bei Arbeit und Abenteuer den Fuß, das Bein und auch die Hosen sauber und trocken zu halten. Gamaschen sollten nicht zu groß gewählt werden, um keine Stolperfalle zu bilden. Besonders in Kombination mit Steigeisen oder Grödeln ist hier Vorsicht geboten.    [Nach oben]


Geodätische Zelte

Weiterentwicklung des Kuppelzeltes. Beim Geodäten kreuzen sich die Stangen (mindestens 2, in der Regel mehr Stangen) und schaffen so eine Unterteilung der Außenzeltfläche. Diese Art von Zelt ist sehr windstabil, leicht und schnell im Aufbau. Kann bei Windstille auch mal ohne Hering auskommen.    [Nach oben]


Gore-Tex

Eine, von der Firma Gore hergestellte Þ Teflon Folie, welche in verschiedensten Verarbeitungsweisen dafür Sorge trägt, daß auf der einen Seite der Folie die Wassertropfen nicht reinkommen (die Poren dieser Folie sind bis zu 20.000 mal kleiner als Wassertropfen) auf der anderen Seite- dies wir meistens innen sein - aber die Wasserdampfmoleküle raus können ( die Poren sind bis zu 700 mal größer als diese Moleküle). Dadurch ist diese Folie wasserdicht und atmungsaktiv. Man wird weder von außen noch von innen naß. Beachten sollte man aber, daß Gore, ebenso wie viele andere Hersteller, nicht zaubern kann. Die Verdunstung wird durch solcherlei Hightechmaterialien eingeschränkt und die Verarbeitung ist nicht einfach, so daß auch undichte Stellen durch Nähte, Konstruktionsfehler und dergleichen auftauchen können. Aber der Nutzen ist unbestritten.    [Nach oben]


GPS

Global Positioning System: Entwickelt wurde das ganze ursprünglich für das Militär. Doch glücklicherweise entschied der US-Kongress, daß das Projekt nur genehmigt werden durfte wenn es auch Zivil genutzt werden darf. Damit nicht jeder Hobbybastler auf die Idee kommt seine eigenen Raketen damit auszurüsten und somit zielsicher ans Ziel zu bringen wurde das Signal etwas abgefälscht (+/- 100 m), genauer ist es mit =>DGPS. Damit das ganze überhaupt funktioniert wurden 25 Satelliten auf sechs Umlaufbahnen ins All geschossen, von welchen bis zu zwölf über dem Horizont stehen können. Moderne GPS-Navigationsgeräte mit 12-Kanaltechnik können die Signale von all diesen 12 Satelliten gleichzeitig empfangen, daraus vier günstig zueinander stehende (ideal z.B.: N, S, O, W) auswählen und so die Position des Empfängers optimal berechnen. Die Abweichungen sich meistens sehr gering.    [Nach oben]


Gusseisen

Gusseisen ist ein Eisenwerkstoff mit hohem Kohlenstoffgehalt (Massenanteil über 2 %), der diesen Werkstoff von Stahl unterscheidet. Gusseisen weist eine gute Gießbarkeit auf, lässt sich aber nicht durch Schmieden bearbeiten, da es hart und spröde ist. Klassischer Einsatz im Outdoorbereich sind die gusseisernen Töpfe und Pfannen.    [Nach oben]


Hering

Clupea harengus; Zeltpflock; magerer Mensch. Ein auf allen Zeltplätzen vorkommender, bis 50 cm langer Pflock, mit vielen örtlichen Abarten und Rassen, der Lebensraum:. z.T. je nach Art, an sehr sandigen oder harten Böden z.T. dauernd dort bleiben, sehr scheu. Rudeltier; [engl. Herring, franz. Sardine]    [Nach oben]


Hohlfaser

Wie der Name richtig sagt, hat man hier eine Faser geschaffen, die einen Hohlraum besitzt. Dieser Lufteinschluß trägt erheblich zum Isolierwert dieser Fasern bei. Es gibt neue Fasern, die bis zu 4 Hohlräume haben und damit sehr gute Isolationen bewerkstelligen können. Diese Fasern sind unglaublich klein und werden mit rutschigen Oberflächen versehen, so daß sie gut komprimierbar werden und einen guten => Loft haben. In Schlafsäcken und Bekleidung werden diese Fasern meist in Form von Matten eingebaut. Diese werden - zum Teil - auch mehrschichtig übereinander eingebracht. Das Material für Hohlfasern kann unterschiedlichste Kunstfaser sein. Schauen Sie dazu bitte unter P ( wie Polyester, Polyamid, Polyacryl).    [Nach oben]


Hydrophil

Alles was das Wasser liebt ist hydrophil. Auch Materialien, welche Wasser stark anziehen, werden als solche bezeichnet ( zum Beispiel Windeln?).    [Nach oben]


Hydrophob

Das Gegenteil von =>Hydrophil.    [Nach oben]


Innengestellrucksack

Der Name suggeriert hier eine etwas falsche Vorstellung, denn die wenigsten Rucksäcke dieser Spezies haben ein wirkliches Gestell eingebaut. Meist beschränkt sich dies auf 2 parallel laufende Stangen, die meist noch justiert werden können um den Tragekomfort zu erhöhen. Die Stangen geben dem Rucksack Stabilität und dem Träger ein gutes Tragegefühl ohne störend zu wirken.    [Nach oben]


IP Klassifizierung

IP ist die Kennzeichnung der Grade, in denen der Artikel gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt ist. Internationale Schutzklassen (International Protection = IP), welche die Belastung durch die herrschende Arbeitsumgebungen definieren. Die folgende, zweistellige Ziffernkombination gibt jeweils den Schutzgrad an. Erste Kennziffer: Schutz gegen Staub 0 = nicht geschützt 1 = geschützt gegen feste Körper = 50 mm Ø 2 = geschützt gegen feste Körper = 12,5 mm Ø 3 = geschützt gegen feste Körper = 2,5 mm Ø 4 = geschützt gegen feste Körper = 1,0 mm Ø 5 = staubgeschützt 6 = staubdicht Zweite Kennziffer: Schutz gegen Wasser 0 = nicht geschützt 1 = geschützt gegen Tropfwasser 2 = geschützt gegen Tropfwasser bei Gehäuseneigung bis 15° 3 = geschützt gegen Sprühwasser 4 = geschützt gegen Spritzwasser 5 = geschützt gegen Strahlwasser 6 = geschützt gegen starkes Strahlwasser 7 = geschützt gegen Wirkung bei zeitweiligem Untertauchen 8 = geschützt gegen Wirkung bei dauerndem Untertauchen    [Nach oben]


Isoliermatten

Isomatten sind das A und O beim Zelten, denn ohne richtige Unterlage nützt einem der beste Schlafsack nichts. Drei generelle Typen von Isomatten kann mna unterscheiden: => Luftmatratze, => Schaumstoffmatten => Selbstaufblasbare Matten. Die Vor- bzw. Nachteile könnt ihr unter dem jeweiligen Stichwort nachlesen.    [Nach oben]


Kapillareffekt

Man kennt diesen Effekt vom Löschpapier. Ein Tropfen auf das Blatt und dieser wird regelrecht aufgesaugt und verbreitet sich in der gesamten Umgebung. Im übertragenen Sinn findet dies bei Handtüchern seinen Niederschlag. Die saugen die Feuchtigkeit auf und verteilen sie großflächig. Dadurch trocknet das Handtuch auch schnell wieder. Bei Bekleidung ist dieser Effekt nicht so beliebt, da auf diesem Wege Feuchtigkeit in Kleidung einziehen kann statt abzuperlen.    [Nach oben]


Kareline

Das Biomaterial Kareline von Kupilka besteht aus einem Naturfaser-Verbundmaterial, welches aus 50 % Holzfasern und 50 % Polypropen zusammengesetzt ist. Verglichen mit Plastik sind die Vorteile des Naturfaser-Verbundmaterials neben der besseren Hitzebeständigkeit und höheren Nutzungsdauer vor allem die solide Konstruktion. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, das Material nach der Produktion weiterverarbeiten zu können wie zum Beispiel durch das Eingravieren von Namen oder Firmenlogos mit Lasertechnik. Im Vergleich zu Holz muss das Material nicht gepflegt werden. Zudem nimmt es keine Gerüche auf und ist feuchtigkeitsbeständig. Alle Kupilka Produkte sind spülmaschinengeeignet. Am Ende eines Lebenszyklus kann man die KUPILKA-Gefäße schreddern und nach Aufbereitung erneut spritzgießen und für die Produktion neuer Gefäße verwenden. Eine thermische Verwertung ist ebenfalls möglich.Alle KUPILKA Verpackungen und Produktbeschreibungen werden aus recyceltem Karton hergestellt. Die Lederbänd von KUPILKA 5 werden aus Rentier Leder hergestellt. Das Material wurde vom Puugia, Centre for Wood Technology in Joensuu entwickelt.    [Nach oben]


Keramikfilter

Keramikelemente filtern hierbei alles aus dem Wasser was eine gewisse Mindestgröße hat. Das Wasser kommt nach dem Filtervorgang klar aus dem Filter. Amöben, Bakterien, Bilhariziose, Zysten, Giardia Lambila etc. werden ausgefiltert. Das Kernstück des Filters ist ein Keramikelement mit hoher Durchflußleistung und sehr langer Haltbarkeit von bis zu 30.000 Litern (in Abhängigkeit vom Verschmutzungsgrad des Wassers und des Filters). Das gefilterte Wasser ist bis zu 99,999% keimfrei, sofort trinkbar und bedarf keiner weiteren chemischen Aufbereitung. Der Geschmack des Wasser ist unverändert und alle enthaltenen Mineralien bleiben erhalten. Chemische Schadstoffe werden allerdings nicht absorbiert. Bei längerer Aufbewahrung des Trinkwassers empfehlen wir zur Vermeidung einer Nachverkeimung entsprechende chemische Mittel (Micropur).    [Nach oben]


Kuppelzelt

Ein Zelt, dessen Stoffhaut durch kuppelförmig aufgestellte Stangen gestützt wird. Am populärsten ist imer noch das Zwei-Stangenzelt, bei dem sich die Stangen in der Zeltmitte kreuzen. Dieses Zelt ist weitgehend selbsttragend und bietet auch relativ viel Platz, da die Wände vom Boden weg steil empor steigen.    [Nach oben]


LED

= Light Emitting Diode - kurz LED heißt das Zauberwort. Led´s gibt es seit den 60er Jahren. Die Vorteile von LED´s sind ihr geringer Stromverbrauch und die Robustheit. Das Geheimnis ist, daß durch einen Halbleiterkristall Strom fließt. Nicht wie bei Glühbirnen durch einen dünnen Draht, wobei ja bis zu 90% der Energie als Wärme verpufft. Durch den Strom werden die Elektronen von Atomen auf ein höheres Energieniveau angehoben, fallen dann sofort zurück und geben dabei Energie in Form eines Photons bzw. einer Lichtwelle ab. Umgeben ist der Halbleiterkristall durch eine Harzschicht. LED sind heute gängige Beleuchtung - vom Auto bis zur Industrieanlage.    [Nach oben]


Lithiumbatterien

Kosten zwar deutlich mehr als eine herkömmliche Alkaline-Batterie aber die Vorteile heben den teureren Preis wieder auf. Die Lithiumbatterien sind bis zu 10 Jahren lagerfähig, 30% leichter, Kälte unemfindlicher und bieten eine 3 - 6 fach höhere Leistung als die Standarbatterien.    [Nach oben]


Loft

Die Bezeichnung für die Füllkraft von Daunen oder auch Kunstfasern. Hoher Loft heißt ausgeprägte Neigung zur Aufbauschung, was - im Gegensatz zum menschlichen Naturell - bei Schlafsackfüllungen enorm zur Isolierung und damit zum Wohlbefinden beiträgt    [Nach oben]


Luftmatratze

Sind meist eine preisgünstigste Variante der Isomatte. Allerdings ist der Liegekomfort bei den billigen Produkten nicht besonders hoch und auch der Isolierwert liegt eher unter dem der anderen Isomatten. Noch ein Nachteil: ein Loch in der Luftmatratze kann das Ende der Tour bedeuten.    [Nach oben]


Melamin

Das bei uns eingesetzte Melamin wird aus natürlichen Rohstoffen (Kohle, Kalk, Wasser und Luft) hergestellt und ist Erdöl unabhängig. Es ist umweltschonend und weitgehend frei von toxischen Farbpigmenten, Cadmium, Blei, FCKW, Schwefel, Quecksilber, Chromat und Halogenverbindungen. Unser Melamin ist lebensmittelecht, umweltschonend und bruchunempfindlich, sehr oberflächenhart, spülmaschinenbeständig, pflegeleicht, tiefkühlfest, stapelbar und langlebig. Es gehört damit zu den idealen Ausrüstungsgegenständen für Outdoor und Freizeit. Die Melamingeschirre sind spülmaschinenfest aber nicht mikrowellentauglich.    [Nach oben]


Memory-Effekt

Akkus werden im Normalbetrieb selten vollständig entladen und durch viele Ladegeräte ständig überladen. Dies hat einen Kapazitätsverlust durch den sogenannten Memory-Effekt zur Folge. D.h. der Akku entleert sich beim nächsten Gebrauch nur bis zum Stand der Entladung, die er beim Ladebeginn inne hat. So verliert man viel Kapazität, wenn der Akku nicht ganz entladen wird. Wir haben euch noch ein paar Tips aufgeschrieben wobei man beim Kauf der =>Ladegeräte achten sollte.    [Nach oben]


Merino

Merino nennt man die Wolle des Merinoschafes (Kurzform: das Merino). Das ist eine Feinwoll-Schafrasse, die ursprünglich wohl aus Nordafrika stammt. Im Hochmittelalter gelangten Merinoschafe nach Spanien, hier erlangten sie wegen ihrer begehrten Wolle große wirtschaftliche Bedeutung. Erst im 19. Jahrhundert gab es auch in anderen Ländern große Merinoherden, heute ist Australien der Hauptlieferant für Merinowolle. Die Tiere werden bis auf die Haut geschoren und geben zwischen zwei und vier Kilogramm Wolle (gewaschen) pro Jahr. Bis zu zehn Kilogramm Merinowolle können von Spitzentieren gewonnen werden.    [Nach oben]


Messerstahl

Die Eigenschaften des Werkstoffs Stahl können durch Herstellungsverfahren und Wärmebehandlung gezielt auf einen bestimmten Zweck abgestimmt werden. Wichtig für Messerklingen sind Schneid- und Gebrauchseigenschaften wie Schnitthaltigkeit, Schneidfähigkeit und Schärfbarkeit, die insbesondere mit Kohlenstoffstählen, aber teilweise auch mit niedrig und hoch legierten Edelstählen erreichbar sind. Messerstahl benötigt folgende Eigenschaften: Härtbarkeit: Das Klingenmaterial sollte eine Härte von mindestens etwa 55 HRC haben. Der Idealwert für Klingen mit feinen Schneiden ohne Schockbeanspruchung liegt bei etwa 60¿62HRC. Für Küchen- oder Jagdmesser empfiehlt sich wegen der einfacheren Nachschleifbarkeit und der geringeren Sprödigkeit (Bruchgefahr) des Materials ein HRC von 57¿60. Härtbar ist ein Stahl ab 0,22 % Kohlenstoff, während merkliche Mengen an Nickel eine Härtung verhindern. Die Festigkeit wird in der Regel durch ein feines Gefüge begünstigt. Damit ist sowohl das Härtungsgefüge Martensit als auch die Feinkörnigkeit der in diesen Werkstoffen meist vorhandenen Carbide gemeint. Die Feinkörnigkeit ist die Grundlage für Zähigkeit und Elastizität und damit grundlegend für die erzielbare Schärfe. Die Korrosionsbeständigkeit ist von Belang, wenn die Klingen in der Geschirrspülmaschine gereinigt oder längere Zeit Feuchtigkeit ausgesetzt werden sollen. Dazu nutzt man Stähle, die mit Chrom, Nickel und auch Molybdän legiert sind. Nach erfolgreicher Wärmebehandlung sollen mindestens 13 % Chrom in der Grundmasse des Stahls gelöst sein. Nachteil des Zulegierens von Chrom, aber auch von Molybdän in so beträchtlichen Mengen, ist, dass sich die erreichbare Härte der Stahlmatrix verringert und das Gefüge teilweise stark vergröbert, was zur Reduktion der Zähigkeit führt. Grundsätzlich eignen sich Werkstoffe mit feinen Gefügen und hohen Härten wie niedrig legierte Kohlenstoffstähle (Werkzeugstähle für Kaltarbeit) besonders gut zum Erreichen einer guten Schneidfähigkeit und hohen Schärfe. Klingen aus rostenden Kohlenstoffstählen sind in der Stahlmatrix ausreichend hart, bei richtiger Wärmebehandlung ausreichend zäh, und die Schneidkanten können fein ausgeschliffen werden. Die in diesen Stahlsorten in mikrokristalliner Struktur enthaltenen Karbide sind besonders feinkörnig, wodurch die Schneiden dünner und in spitzerem Winkel geschliffen werden können. Sehr feine Schneiden sind allerdings empfindlich und können ausbrechen. Quelle: Wikipedia    [Nach oben]


Mischgewebe

Meistens wird für Mischgewebe Baumwolle mit Kunstfasern kombiniert. Dadurch kann man die Vorteile beider Materialien kombinieren. Einmal der angenehme Tragekomfort beid er Baumwolle und zum Anderen den schnellen Abtransport der Feuchtigkeit durch die Kunstfaser. Somit wird das größte Problem von Baumwolle vermindert, nämlich das sie Feuchtigkeit aufnimmt.    [Nach oben]


NiCd-Akkus

= Nickel Cadmium werden mehr und mehr von => NiMH-Akkus abgelöst. Mehr Leistung, bessere Ladbarkeit.    [Nach oben]


NiMH-Akkus

= Nickel Mangan Hydrid - sind frei von Cadmium, Blei und Quecksilber. Sie erreichen eine höhere Leistung als vergleichbare => NiCd-Akkus. Nachteil: empfindlicher gegen Kälte. Vorteil: kein => Memoryeffekt    [Nach oben]


Nylon

Eine, von DuPont auf den Markt gebrachte Kunstfaser aus Polyamid. In vielen Varianten im Outdoorbereich eingesetzt. Ob als Kleidung, Rucksack, Schuh oder Handtuch. Im Schlafsack und der Geldbörse: Nylon ist fast immer mit von der Partie. Die verschiedensten Oberflächen und Verarbeitungsmethoden schaffen aus Nylonfäden "neue" Materialien ( z.B. Cordura). Die Stärke wird in => Denier angegeben.    [Nach oben]


Oilskin

Oilskin Gewebe waren ursprünglich eine Erfindung von Seeleuten, welche Segeltuch mit Öl einstrichen, um so wasserfeste Kleidungsstücke zu fabrizieren. Die Cowboys in Australien und den USA haben diesen Gedanken aufgefasst und Oilskin-Kleidung hilft dort auch heute noch den harten Alltag bei Wind und Wetter zu überstehen. Bei modernen Oilskin-Produkten ist bereits der Faden getränkt. Eine gewisse Patina gehört übrigens zu diesen Kleidungsstücken. Das Nachbehandeln geschieht am Besten mit den speziell dafür gemachten Produkten.    [Nach oben]


PA

Abkürzung für => Polyamid    [Nach oben]


Paracord

Paracord, auch Parachute Cord oder 550 cord genannt, ist ein leichtes, dünnes Kernmantelseil aus Nylon. Ursprünglich als Fangleine für Fallschirme eingesetzt sind diese Seile heute weit verbreitet im Einsatz, auch in geknüpften Produkten wie Armbändern, Gürteln und Fangriemen.    [Nach oben]


PE

Abkürzung für => Polyethylen    [Nach oben]


PES

Abkürzung für => Polyester    [Nach oben]


Petromax

Die Petromax ist die wohl bekannteste Starklichtlampe der Welt. Der Name Petromax geht auf den Kommerzienrat Max Graetz zurück, welcher die Lampe Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte. Der Markenname Petromax steht heute auch für andere, solide Artikel rund um Feuer und Abenteuer.    [Nach oben]


Piezo

Ein Piezoelement ist ein Bauteil, das den Piezoeffekt ausnutzt, um entweder durch Anlegen einer elektrischen Spannung eine mechanische Bewegung auszuführen (Piezoaktor, verwendet den sogenannten inversen Piezoeffekt), oder bei Einwirkung einer mechanischen Kraft eine elektrische Spannung zu produzieren. Piezofeuerzeuge sind Feuerzeuge, die zur Funkenerzeugung Piezoelektrizität statt des konventionellen Zündsteins nutzen. Dazu wird eine Feder im Piezo-Zündelement gespannt, die bei vollständig eingedrücktem Taster blitzartig entspannt wird. Daraufhin wird ein Stößel mit großem Impuls auf einen Piezokristall (beispielsweise Blei-Zirkonat-Titanat) geschlagen. Das wiederum führt dazu, dass innerhalb des Kristalls eine hohe Spannung bis zu 15 kV entsteht. Zwei dicht aneinander liegende Metallkontakte sind mit dem Kristall verbunden. Durch die hohe Spannung und den geringen Abstand der Kontakte entsteht ein blau leuchtender Funke, der das Gas entzündet, welches aus dem Ventil ausströmt, das während des Drückens geöffnet ist. Ein Stromschlag aus einem solchen Piezo-Bauelement ist zwar unangenehm, jedoch aufgrund der geringen Energie der Entladung nicht gefährlich. Quelle: Wikipedia    [Nach oben]


Pilling

Das Phänomen der Knötchenbildung wird bei Fleeceprodukten "Pilling" genannt. Hochwertige Fleece-Textilien werden nach dem Färbeprozess des Materials zusätzlich mit einer Antipilling-Ausrüstung versehen, damit keine Noppen, Fusseln oder Flusen entstehen.    [Nach oben]


Polyacetal

Sehr flexibler Kunststoff, aus dem auch Schnallen und Schließen für Kleidung und Rucksäcke hergestellt werden.    [Nach oben]


Polyacryl

Polyacryl ist eine Copolymer-Faser mit Polyacrylnitril als Hauptbestandteil. Eine schnelltrocknende, stabile und UV-beständige Faser. Die hauptsächliche Verwendung findet Polyacryl in Textilien. Bekannt z.B. als Dralon (Dralon GmbH) oder Orlon (Du Pont). Die Fasern weisen zumeist eine hohe Bauschigkeit auf, wodurch die Textilien wollartig erscheinen, warm, weich und knitterarm sind. Deshalb wird Polyacryl häufig bei Pullovern und Decken eingesetzt. Mischgewebe mit Baumwolle oder Wolle sind häufig. Die Fasern sind hitzeempfindlich und dürfen maximal mit 40 °C gewaschen werden und nicht im Wäschetrockner landen. Ein Nachteil des Kunststoffs ist das Entstehen von Blausäure beim Verbrennen oder bei starker Hitze.    [Nach oben]


Polyamid

Häufig eingesetzte Kunstfaser mit sehr guten Reißwerten, wenig Gewicht und dehnbar. Nicht ganz UV-beständig. Die Bezeichnung Polyamid (PA) wird üblicherweise als Bezeichnung für synthetische, technisch verwendbare thermoplastische Kunststoffe verwendet. Polyamid ist reißfest, knitterarm und sehr stabil. Polyamid wird im Outdoorbereich gerne zur Herstellung von Geweben benutzt, da diese schnell trocknen (nimmt nur bis zu 4% Wasser auf) und sehr robust sind. Polyamid wird oft in Kombination mit anderen Fasern wie Baumwolle oder Polyester (PE) zu Mischgewebe verwoben, um die positiven Eigenschaften der Stoffe zu kombinieren. Nylon ist ein spezielles Polyamid, welches sehr häufig bei Equipment wie Rucksäcken und Schlafsäcken eingesetzt wird.    [Nach oben]


Polycarbonat

Polycarbonate (PC) sind thermoplastische Kunststoffe. Sie sind formal Polyester der Kohlensäure. Der Recycling-Code für Polycarbonate ist 07 (Andere Kunststoffe). Polycarbonate weisen in der Regel einen Kristallitanteil von weniger als 5 % auf und gelten daher als amorph. Sie zeichnen sich durch hohe Festigkeit, Schlagzähigkeit, Steifigkeit und Härte aus. Außerdem sind Polycarbonate gute Isolatoren gegen elektrische Spannung. Polycarbonate sind beständig gegenüber Wasser, vielen Mineralsäuren und wässrigen Lösungen von neutralen Salzen und Oxidationsmitteln. Auch einige unpolare organische Lösungsmittel wie Kohlenwasserstoffe und viele Öle und Fette greifen Polycarbonate nicht an. Unbeständig sind Polycarbonate hingegen gegenüber einigen chlorierten Kohlenwasserstoffen, wie beispielsweise Dichlormethan. Auch alkalische wässrige Lösungen, Amine und Ammoniak sowie einige organische Lösungsmittel greifen Polycarbonate an. Der wasserklare Kunststoff zeichnet sich durch Glas-ähnliche Licht-Transmissionsgrade (88 % bei drei Millimetern Dicke nach DIN 5036-1) und Brechungsindices (1,59 nach ISO 489-A) aus. Polycarbonat ist empfindlich gegenüber UV-Licht im Wellenlängen-Bereich um 340 nm. Bestrahlung mit Licht dieser Wellenlänge, u. a. durch Einsatz unter freiem Himmel, führt ohne Schutzbeschichtung zu Brüchen und Umlagerungen im Polymermolekül, die das Material mit der Zeit verspröden und vergilben lassen. Die maximale Gebrauchstemperatur liegt bei 125 °C, kurzzeitig bis zu 135 °C. Die Glasübergangstemperatur ist 148 °C. Wie alle amorphen Kunststoffe hat Polycarbonat keinen Schmelzpunkt. Polycarbonate sind transparent und farblos. Sie können jedoch eingefärbt werden. Polycarbonat ist hart, nahezu unzerbrehlich wenig kratzempfindlich, sehr formstabil und transparent. Im Vergleich zum spröden Glas ist Polycarbonat leichter und deutlich schlagfester. Außerdem besteht bei moderaten Aufprallenergien bzw. Geschwindigkeiten keine Gefahr durch Splitterbildung. Typischer Einsatzbereich im Outdoorleben sind Trinkflaschen, Besteck- und geschirrteile, Sonnenbrillengläser und Glasersatz.    [Nach oben]


Polyester

Eine UV-beständige, stabile Kunstfaser mit etwas geringerem Abriebswert als PA. Nimmt kaum Wasser auf.    [Nach oben]


Polyethylen

Als Schaummatte weltbekannt und überall zu findender Kunststoff. Beutel und Dosen aus PE sind umweltfreundlich, leicht, zäh und robust. PE ist geschmacksneutral und lebensmittelecht. Ein weiterer, wesentlicher Vorteil ist der große Temperaturbereich von ca. -30°C bis +90°C, den dieses Material unbeschadet übersteht. Die Durchsichtigkeit ermöglicht die schnelle Kontrolle über Füllstand und Inhalt von Dosen und Behältern.    [Nach oben]


Polyhurethan

Hat als Schaum sowohl Baustellen, Kühlgeräte als auch Schuhe und Rucksäcke erobert. Isoliert gut und polstert auch. PU wird auch zur Beschichtung von Materialien benutzt und verleiht dem Trägermaterial Wasserfestigkeit. PU ist sehr abriebfest, kälte- und knickstabil und vermindert die Reißempfindlichkeit des Trägermaterials.    [Nach oben]


Polymer

Ein Polymer ist ein chemischer Stoff, der aus Makromolekülen besteht. Die Makromoleküle eines Stoffes sind aus einer oder mehreren Struktureinheiten, den sogenannten konstitutionellen Repetiereinheiten oder Wiederholeinheiten, aufgebaut. Das Adjektiv polymer bedeutet entsprechend ¿aus vielen (gleichen) Teilen aufgebaut¿. In vielen Fällen besteht ein Polymer aus nicht identischen Makromolekülen, da die Anzahl der Wiederholeinheiten und damit die Molekülmasse der Moleküle variiert. Synthetische oder halbsynthetische Polymere sind die Hauptkomponente für die Herstellung von Kunststoffen. Von Lebewesen erzeugte Polymere werden Biopolymere genannt und haben essentielle Bedeutung für das Leben. Quelle: www.wikipedia.de    [Nach oben]


Polypropylen

Polypropylen (PP) wird in großen Mengen für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke hergestellt (2007 ca. 45,1 Millionen Tonnen). Es gibt eine Menge diverser Eigenschaften und es existieren eine Vielzahl von PP-Sorten. PP ist der Kunststoff mit der geringsten Dichte aber eine höhere Steifigkeit, Härte und Festigkeit als Polyethylen, aber niedriger als bei anderen Kunststoffen wie z. B. Polyamid. PP wird bei Kälte spröde. Die obere Gebrauchstemperatur liegt bei ca. 100°C. Der Kunststoff ist beständig gegenüber fast allen organischen Lösungsmitteln und Fetten, sowie den meisten Säuren und Laugen. Aufgrund seiner geringen Oberflächenenergie lässt er sich sehr schlecht verkleben und bedrucken. PP ist geruchlos und hautverträglich, für Anwendungen im Lebensmittelbereich und der Pharmazie ist er geeignet und physiologisch unbedenklich. Wird für Gefäße, Flaschen, Bauteile und Fasern benutzt.    [Nach oben]


Polyvinylchlorid

Polyvinylchlorid (Kurzzeichen PVC) ist ein thermoplastisches Polymer, das durch Kettenpolymerisation aus dem Monomer Vinylchlorid hergestellt wird. PVC ist nach Polyethylen und Polypropylen das drittwichtigste Polymer für Kunststoffe. Die PVC-Kunststoffe werden in Hart- und Weich-PVC unterteilt. Hart-PVC wird beispielsweise zur Herstellung von Fensterprofilen, Rohren und Schallplatten verwendet. Weich-PVC enthält Weichmacher, die zu einem elastischen Verhalten des Materials führen. Wird z. B. für Zeltböden benutzt, für wasserdichte Beutel und auch zur Beschichtung von verschiedensten Packsäcken, etc.    [Nach oben]


Poncho

Poncho (spanisch "poncho", sprich pon-tscho, ursprünglich aus dem Ketschua "punchu" oder der Mapuchesprache Mapudungun "pontro") ist ein in Teilen Südamerikas gebräuchlicher Mantel, der seinen Ursprung bei den dortigen indigenen Völkern hat. Ursprünglich war der Poncho ein Stück Tuch mit einem Schlitz in der Mitte, durch den der Kopf gesteckt werden konnte, so dass es wie ein Mantel auf den Schultern lag. Meist sind die Ponchos in kräftigen Farben gefertigt. Als Regenschutz mittlerweile neben dem Regenmantel bzw. Südwester ein Standard. Er ist sowohl militärisches Ausrüstungsteil der ABC-Schutz- und Regenschutzkleidung, als auch Zivilkleidung, etwa bei Radfahrern oder Wanderern. Neben seiner Funktion als wetterschützendes Bekleidungsstück kann er als Plane für unterschiedlichste Zwecke verwendet werden. Er ist mit ähnlichem Schnitt als traditionelles Kleidungsstück in vielen Ländern gebräuchlich, etwa: - Poncho, Spanien - Kotze (Kleidung) oder Wetterfleck, Jagdbekleidung, Bayern - Chamanto, u. a. dekorativer Umhang, Südamerika - Paenula, im alten Rom, Überziehmantel - Ruana, ein Poncho-artiges Kleidungsstück, jedoch mit einem durchgehenden Schlitz bis zur Mitte, in Südamerika - Jorongo, in Mexiko - Pelerine, Redingote, Umhang, Wetterschutz - Cape, Umhang, mit Kragen, wobei mittlerweile auch Mischformen sog. Capeponchos auf dem Markt erhältlich sind. Hier wirkt ein Cape wie ein Poncho - mittelalterliche Capa    [Nach oben]


PP

Abkürzung für => Polypropylen    [Nach oben]


Protozonen

Größe: 0,01 bis 0,1 mm, Erreger von: Amöbenruhr, Bilharziose (durch Hakenwürmer) Giardia (schwere Darminfektion), Malaria.    [Nach oben]


PTFE

Abkürzung für => Teflon    [Nach oben]


PU

Abkürzung für => Polyuhrethan    [Nach oben]


PVC

Abkürzung für => Poly Vinyl Chlorid    [Nach oben]


Pyramidenzelt

Diese Zelte stehen mittels einer Zentralstange. Sie haben aufgrund der schrägen Wände sehr wenig Nutzfläche im Verhältnis zur Grundfläche. Sie sind nicht sehr weit verbreitet, finden aber als Gruppenzelte Verwendung.    [Nach oben]


Pyrethrum

Pyrethrum ist ein Insektizid, das aus den Blüten von verschiedenen Tanacetum-Arten gewonnen wird. Die Hauptwirkstoffe sind Pyrethrine, außerdem Cinerine und Jasmoline.    [Nach oben]


Relags

Leitet sich ab vom englischen RELAX. Dieses Wort war aber, da ein Gebrauchswort, nicht schützbar. Deshalb die "Verdeutschung". Wird wahlweise englisch oder bayerisch ausgesprochen.    [Nach oben]


Repellent

Als Repellent (von lat. repellere = vertreiben, zurückstoßen), auch Repellens, Repulsivstoff oder Vergrämungsmittel, wird ein Wirkstoff bezeichnet, der von einem Organismus meist über den Geruchssinn wahrgenommen wird und der diesen abschreckt, ohne ihn zu töten. Auch eine orale Aufnahme des Wirkstoffs, also eine Wirkung über den Geschmackssinn ist möglich und findet z. B. bei der Vergrämung von Wildschweinen Anwendung.    [Nach oben]


RFID

Radio Frequency Identification = RFID RFID-Mikrochips werden heute in viele Kreditkarten, Pässe und Identitätskarten eingebaut. Sie ermöglichen kontaktlose Cash-Transaktionen oder Identitätsprüfungsfunktionen bis zu 10 Meter Entfernung. Das ist im Alltag sehr praktisch, kann aber - mit billigen Handheld-RFID-Lesegeräten - leider auch missbräuchlich genutzt werden. Dazu werden die Funkfrequenzen, welche der Chip emittiert, gescannt und so die Daten unbemerkt ausgelesen. Bank- und Kreditkarten mit dem Wireless- und Pässe mit dem Biometrie-Symbol können davon betroffen sein. RFID-Geldbörsen und -Brieftaschen nutzen für einzelen Fächer ein RFID-blockierendes Material. Dies einzigartige Gewebe wirkt als Barriere gegen RFID-Signale und reduziert so die Gefahr des elektronischen Diebstahls erheblich!    [Nach oben]


Rip Stop Nylon

Ein spezielles Gewebe, bei dem dickere Fäden in Kette und Schuß eingewebt sind. Damit wird die Empfindlichkeit der Nylongewebe gegen Auftrennen und Weiterreissen entschärft. Rip Stop gibt es in verschiedensten Ausführungen und Stärken.    [Nach oben]


Rollverschluß

Der Rollverschluß ist der klassische luft- und wasserdichte Verschluß der Packsäcke. So geht das: - Die überschüssige Luft aus dem Packsack herausdrücken und an den beiden Steckschließenteilen des Rollverschlusses leicht anheben. - Den Sack abstellen und die beiden Seiten des Verschlusses nach links und rechts auseinanderziehen, so dass die Kunststoffleiste plan am Material des Packsacks anliegt. - Nun - mit der Verschlussleiste nach innen - den Sack von oben nach unten zu rollen. - Mindestens dreimal muß die Leiste umgeschlagen werden, damit sie nachher dicht ist. - Nach dem Umschlagen der Leiste die beiden Steckschließenteile nach oben zusammenführen oder seitlich berfestigen (je nach System des Packsacks) und verschließen. Der Sack ist nun geschlossen. Bitte testen Sie durch Druck auf den Sack, ob er luftdicht geschlossen ist. Falls nicht, sollten Sie die Prozedur wiederholen.    [Nach oben]


Rollverschluss

Viele Packsäcke sind mit dem sogenannten Rollverschluß versehen. Dieser verschließt - bei richtiger Handhabung - den Packsack nahezu wasser- und luftdicht. So wird es gemacht: - Die überschüssige Luft aus dem Packsack herausdrücken und an den beiden Steckschließenteilen des Rollverschlusses den Packsack leicht anheben. - Den Sack abstellen und beide Seiten des Verschlusses nach links und rechts auseinanderziehen, so dass die Kunststoffleiste plan am Material des Packsacks anliegt. - Nun ¿ mit der Verschlussleiste nach innen ¿ den Sack von oben nach unten eng über diese Kunststoffleiste rollen. Mindestens dreimal muss über die Leiste umgeschlagen werden, damit der Packsack nachher dicht ist. - Nach dem Rollen die beiden Steckschließenteile nach oben zusammenführen und verschließen. Der Packsack ist nun geschlossen. - Bitte testen Sie durch Druck auf den Sack, ob er luftdicht geschlossen ist. In der Regel wölbt sich der Verschluss dabei etwas auf, aber es entweicht keine Luft. - Falls doch, müssen Sie die Prozedur wiederholen. Versuchen Sie eng über die Kunststoffleiste zu rollen.    [Nach oben]


Rucksack

Der Sack auf dem Rücken. Davon ist heute in der Regel nichts mehr zu sehen. In Variationen bevölkern sie sämtliche Erdteile und stellen das Symbol dar für naturnahes Reisen in alternativer Form. Der Rucksack ist - trotz der rasanten Entwicklung zur Hightechausrüstung - immer noch Basisausrüstung, ob für den Wanderer, den Kletterer oder den Bergsteiger.    [Nach oben]


SAN

Styrol-Acrylnitril-Copolymere (SAN) haben ähnliche Eigenschaften wie Polystyrol und sind transparente und steife Polymere. Eine typische Zusammensetzung besteht zu 70 % aus Styrol- und zu 30 % aus Acrylnitrilanteilen. SAN weist eine höhere Festigkeit, thermische und Kratzbeständigkeit als Polystyrol auf und ist chemisch beständiger, beispielsweise gegenüber Aminen, die wiederum ein häufiger Bestandteil von Weichmachern sind. SAN ist weitgehend spülmaschinengeeignet, aber nur bedingt UV-resistent. Die meisten SAN-Typen haben eine Lebensmittelzulassung durch das Bundesinstitut für Risikobewertung, BfR. Da Styrol-Acrylnitril-Copolymere spröde sind, wird für Anwendungen, bei denen eine hohe Schlagzähigkeit nötig ist, die Synthese zusammen mit Polybutadien (Pfropfpolymerisation) gestartet. Dieses Produkt ist dann ein Acrylnitril-Butadien-Styrol-Terpolymer (ABS).    [Nach oben]


satiniert

Satinieren nennt man in der Metallverarbeitung den Vorgang, bei dem mittels Metallschliff glänzende Metalle mattiert werden.    [Nach oben]


Schaumstoffmatten

Man kann hier grundsätzlich zwei Typen unterscheiden. Einmal die Schaummatten aus PE oder diejenigen aus EVA. PE-Matten sind eher preiswert und oft auch für Strand oder einen Kurzurlaub genutzt. Sie sind in der regel leicht und preiswert und isolieren ausreichend. Man sollte auf eine gewisse Stärke (ab ca. 12 mm) achten. Wer es etwas bequemer mag oder richtig gute Isolierung benötigt, sollte zu den EVA-Matten greifen. Sie sind in aller regel fester und haben ein gutes Rückstellvermögen (die Matte ist nicht druchgelegen). Sie sind relativ rutschfest und leicht aber gleichzeitg sehr robust und wasserunempfindlich. Ein Nachteil ist ihr größeres Packvolumen und der höhere Preis.    [Nach oben]


Seide

Hochwertiges Naturmaterial aus dem Kokon der Seidenraupen hergestellt. Die Seide ist sehr hautfreundlich und leicht, wärmt und kühlt. Nicht umsonst war die Seide das Material der Herrschenden. Neben Bekleidung werden im Outdoorbereich auch Inletts für Schlafsäcke aus Seide hergestellt.    [Nach oben]


Selbstaufblasende Matten

Sie bieten den besten Schlafkomfort für den Camper. Ein offenzelliger Schaumstoff wird in eine luftdichte und robuste Hülle eingearbeitet. Diese Matten haben meist einen guten bis sehr guten Liegekomfort, isolieren hervorragend, sind wasserunempfindlich und bieten z. B. bei den dünneren und 'halbierten' Matten auch ein kleines Packmaß.    [Nach oben]


Selbsttragender Rucksack

Leider immer noch Fiktion. Falls Sie so ein Teil entwerfen - wir würden es gerne vertreiben!    [Nach oben]


Silberionen

Wasserbehandlungsmittel, welche auf Silberionen-Basis basieren, sind vor allem für die Konservierung von Trinkwasser geeignet. Die Bakterien werden am Wachstum hindert und letztendlich abgetötet. Silberionenmittel sind geschmacksneutral und verhindern zusätzlich Algenbefall und Geruchsbakterien. Zeitfaktor für die Wirksamkeit sind ca. 4 - 14 Stunden (eine genauere Eingrenzung ist aufgrund der verschiedenen Wasserqualitäten und Einsatzmöglichkeiten nicht zu machen). Danach ist das Wasser bis zu 6 Monaten haltbar.    [Nach oben]


Silberionen + Chlor

Die meisten Mittel zur Wasseraufbereitung sind eine Mischung aus => Silberionen und => Chlor. Hier werden die Vorteile beider Mittel genutzt. Chlor tötet die Bakterien ab und die Silberionen verhindern eine nachträgliche Verkeimung.    [Nach oben]


Silikon

Als Beschichtung von Zelten verringert eine Silikonbeschichtung die Wasseraufnahme und ist kälteresistent und knickstabil. Zur Oberflächenbehandlung von Kunstfasern wird ebenfalls Silikon verwendet. Diese Fasern werden dadurch geschmeidig und das erhöht z. B. bei Kunstfaserfüllungen den => Loft. Silikon wird auch zur Erhöhung der Gleitfähigkeit benutzt. Z. B. in Gleitsprays für Reißverschlüsse etc.    [Nach oben]


SUP

Bezeichnet die Sportart "Stand Up Paddling". Hierbei wird auf einem schwimmfähigen Board stehend mit einem Stechpaddel gepaddelt.    [Nach oben]


Tarp

Die im Outdoorbereich übliche englische Bezeichnung Tarp für Plane, Schutzabdeckung, Persening etc. stammt von Tarpaulin. Dies steht für Plane, Abdeckung, Zeltbahn usw.    [Nach oben]


Tarpaulin

Tarpaulin oder Persenning ist ein Begriff aus der Seemannssprache für wasserfeste Abdeckungen aus imprägniertem Gewebe. Moderne Tarps sind durch Beschichtung mit Gummi, PVC, Acryl oder Polyester wasserdicht gestaltet. Die jetzt übliche englische Bezeichnung Tarp für Plane, Schutzabdeckung, Persening stammt auch von Tarpaulin.    [Nach oben]


Textilkennzeichnungsgesetz

Kennt jeder - Findet man in allen Kleidungsstücken. Die Hersteller sind verpflichtet genaue angaben über die Zusammensetzung der Stoffe zu machen. z.B. 60%Baumwolle,40% Polyester usw.    [Nach oben]


Texturierung

So nennt man die chemische oder mechanische Behandlung von Stoffen, um Ihnen eine andere Oberfläche, meist mit besserem, textilähnlicherem Grip, zu verpassen.    [Nach oben]


Tipps - Batterien

Bitte immer den kompletten Satz Batterien auswechseln. Die schwächste Batterie bestimmt über die Einsatzfähigkeit des Gerätes. Auf die verschiedenen Qualitäten achten. Nicht wahllos Zink-Kohle mit z.B. Lithiumbatterien mischen. Die stärkeren Batterien wären schnell leer. Bei Kälte sinkt die Leistungsfähigkeit von Batterien um bis zu 50%. Die Batterien also so lang als möglich warm halten. Batterien bei längerer Lagerung aus den Geräten nehmen um Kriechströme zu unterbinden und die Selbstentladung zu verlangsamen.    [Nach oben]


Titan

Titanium ist sehr abriebfest und extrem stabil darum kann dieses Material in dünnen Materialstärken verwendet werden. Da das Material teuer ist und die Verarbeitung aufwendig, kosten Titanartikel sehr viel Geld. Sie sind aber extrem haltbar und ultraleicht. Wir haben dies Material eingesetzt, um für extremreisende Einzelpersonen Töpfe, Tassen und Besteck zu fertigen. Die Geschichte: Titandioxid wurde 1871 erstmals von dem englischen Geistlichen William Gregor entdeckt. Vier Jahre später fand der deutsche Chemiker Martin Heinrich Klaproth das Dioxid von Neuem und benannte es nach den Titanen der griechischen Mythologie. Erst 1924 gelang es zwei niederländischen Chemikern, aus Titandioxid ein hochreines Titanmetall zu gewinnen.    [Nach oben]


Titanal

Titanal ist der Markenname einer hochfesten Aluminiumlegierung der Austria Metall AG. Im Laufe der Entwicklung entstand bis zum Beginn der 1990er Jahre eine der höchstfesten Aluminiumlegierungen. Ab 1991 wurde Titanal zeitweise auch für Fahrradrahmen verwendet, verschwand jedoch recht schnell wieder aus der Fahrradbranche. Die Legierung Titanal ist ähnlich wie das sogenannte Flugzeugaluminium (AlZnMgCu1,5) konzipiert, die Anteile einiger Legierungselemente sind leicht erhöht. Durch minimale Zugaben von Titan und Zirconium wird eine Kornverfeinerung bewirkt, die damit die Bruchdehnung erhöht. Von diesem Titanzusatz rührt die Stabilität und Leichtigkeit suggerierende Bezeichnung, obwohl Titan nur zu 0,25 % zugegeben wird.    [Nach oben]


TPU

Thermoplastische Elastomere auf Urethanbasis.    [Nach oben]


Tritan

Das synthetische Polymer Tritan copolyester wird von einer US-Firma namens Eastman Chemicals hergestellt. Diverse Trinkwasserflaschen verwenden das Material, auch wenn sie von anderen Herstellern kommen. Der Stoff wird aus Terephthalsäuredimethylester, 2,2,4,4-Tetramethyl-1,3-cyclobutandiol und 1,4-Cyclohexandimethanol hergestellt.    [Nach oben]


TSA

Die Transportation Security Administration (TSA; deutsch Transportsicherheitsbehörde) ist eine amerikanische Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Ministeriums für Innere Sicherheit mit Sitz in Pentagon City, Arlington County, Virginia und dient der Öffentlichen Sicherheit im Verkehr. Aufgabe der TSA ist die Wahrung der Öffentlichen Sicherheit auf Highways, Bahnen aller Art, Häfen (teilweise auch im Ausland) und 450 Flughäfen. Das Aufgabenspektrum umfasst Tätigkeiten in der Terrorismusbekämpfung, unerlaubte Immigration, verbotene Gegenstände (z. B. Explosivstoffe, Waffen) und vieles mehr. IN dieser Funktion wird durch die TSA Fluggepäck untersucht. Das Öffnen ist rechtlich abgesichert. Mit TSA zertifizierten Schlössern kann dies stattfinden ohne, dass das Schloss zerstört wird. Die TSA hat einen "Generalschlüssel"... Am Schloss erkennt man die stattgefundene Untersuchung durch einen roten Rand am Schloss.    [Nach oben]


Tunnelzelt

Diese Zeltart wird nicht im Tunnel aufgebaut, sondern hat seinen Namen von der Form, die es - nach richtigem Aufbau - annimmt. Tunnelzelte bieten sehr viel Platz im Verhältnis zur Bodenfläche, sind windstabil und schnell zu errichten. Sie benötigen aber auch bei Windstille ein paar Heringe um in Form zu kommen und in Form zu bleiben.    [Nach oben]


Twill

Die Köperbindung (auch kurz Köper oder Twill genannt) ist - neben der Leinwand- und der Atlasbindung - eine der drei Grundbindungsarten für gewebte Stoffe. Köperbindungen sind am schräg verlaufenden Grat zu erkennen. Das bekannteste Gewebe in Köperbindung ist der Denim, der blau-weiße Jeansstoff. Verläuft der Grat von links oben nach rechts unten, spricht man von einem S-Grat-Köper; verläuft er von links unten nach rechts oben, handelt es sich um einen Z-Grat-Köper, entsprechend der Ausrichtung des Mittelteils der beiden Buchstaben. Außerdem wird zwischen Kett- und Schussköper unterschieden, je nachdem, ob die Kett- oder Schussfäden oben überwiegen. Der Weber nennt die obere Seite beim Weben auf der Maschine oder dem Webstuhl das ¿rechte Warenbild¿. Der bekannte Denim zum Beispiel ist ein Kettköper: Die Kette ist blau, der Schuss weiß. Auf der Webmaschine wird Denim so gewoben, dass die blauere Seite oben ist. Um die Mechanik der Webmaschine zu schonen, wird Denim heute meist mit der kettlastigen Seite (im o. a. Fall die Warenoberseite/das rechte Warenbild/blaue Seite) nach unten gewoben. Des Weiteren wird dadurch ein Schutz vor Verschmutzungen der eigentlichen Warenoberseite in der Weberei erreicht. Quelle: Wikipedia    [Nach oben]


UPF

In Anlehnung an den LSF (LichtSchutzFaktor) wird für Textilien der UV-Schutzfaktor (USF) oder Ultraviolet Protection Factor (UPF) angegeben, der gemäß dem Australian/New Zealand Standard 4399:1996 for sun protecting clothing evaluation and classification (AS/NZS4399: 1996) berechnet wird. Ein weißes T-Shirt aus Baumwolle hat etwa einen UPF von zehn, das heißt, es lässt noch ein Zehntel der UV-Strahlung durch. Im nassen oder gedehnten Zustand oder bei eng anliegender Kleidung reduziert sich dieser Schutz noch. Kleidung mit einem UPF >15 erfüllt die australische/neuseeländische Norm für Sonnenschutz, während die Europäische Norm (EN 13758-1999) erst ab UPF 40 erfüllt ist. Die Schutzwirkung eines Stoffs gegenüber sichtbarem Licht kann nicht aus dem UV-Schutzfaktor geschlossen werden.    [Nach oben]


Velcro

Velcro ist ein Unternehmen, das anfangs durch seine textilen Klettverschlüsse (Velcro Strips) bekannt wurde. Die Velcro Unternehmensgruppe produziert unter dem Markennamen Velcro eine Reihe von Verschlussprodukten auf mechanischer Basis, einschließlich des textilen Klettverschlusses. Der ursprüngliche Klettverschluss wurde 1948 von dem Schweizer Elektroingenieur Georges de Mestral erfunden und 1955 patentiert. Anschließend wurde die Erfindung von ihm bis zur Markteinführung in den späten 1950er Jahren verfeinert und zur technischen Herstellung weiterentwickelt. Der von de Mestral entwickelte Verschluss besteht aus zwei Komponenten: einem textilen Streifen mit winzigen Haken (Hakenband), die in die kleinen Schlingen eines anderen textilen Streifens (Flauschband) eingreifen, sodass beide Streifen miteinander verbunden sind, bis sie durch Ziehen wieder getrennt werden. Anfänglich wurde Baumwolle verwendet, was sich als unpraktisch erwies, sodass schließlich Nylon und Polyester zum Einsatz kamen. De Mestral nannte sein Unternehmen, welches das Verschlusssystem bis heute herstellt und vermarktet, Velcro. Dies ist eine Zusammensetzung aus den französischen Begriffen Velours (Samt) und Crochet (Haken).    [Nach oben]


Vibram

Vibram ist ein Warenzeichen der gleichnamigen italienischen Firma mit Hauptsitz in Albizzate (Provinz Varese) für abriebfeste Schuhsohlen aus Gummi. Ursprünglich wurden sie vor allem an Bergschuhen eingesetzt. In jüngerer Zeit finden sie weite Verbreitung an Sport-, Wander- und Winterschuhen vieler Hersteller. Bei einem Bergunglück starben 1935 auf der Punta Rasica (3305 m) an der schweizerisch-italienischen Grenze sechs Bergsteiger wegen untauglichen Schuhwerks. Vitale Bramani (1900 - 1970), ebenfalls Bergsteiger, nahm dies zum Anlass und forschte an neuen Schuhen mit Gummisohlen, die für alpines Gelände besser geeignet sein sollten. Auf der Grundlage der Vulkanisierungstechnologie von Charles Goodyear entwickelten Bramani und sein Freund Ettore Castiglione mit dem Reifenhersteller Pirelli die wasser- und winterfeste Gummisohle, die er 1937 zum Patent anmeldete und mit deren Hilfe Bramani und Castiglione im selben Jahr die Erstdurchsteigung der Nordwestwand am Piz Badile gelang. Nach 1945 wurden die Gummisohlen mit dem Unternehmen Vibram vermarktet, dessen Name aus Teilen des Vor- und Nachnamens von Vitale Bramani zusammengesetzt ist. Quelle: Wikipedia    [Nach oben]


Vinyl

Der Begriff ¿Vinyl¿ stammt vom lateinischen vinum (Wein), weil man früher Vinylalkohol im Wein vermutete. Heute meist für die Vinylgruppe benutzt. Diese bezeichnet in der organischen Chemie den sehr reaktionsfähigen Ethen-Rest (früher Ethylen-Rest), also die Atomgruppe R¿CH=CH.    [Nach oben]


Viren

Größe: 0,00002 bis 0,0002, Erreger von: Ebola, Hepatitis/Gelbsucht, Polio (Kinderlähmung)    [Nach oben]


Viskose

Dies ist eine künstlich hergestellte Faser aus regenerierter Zellulose. Eine ressourcenschonende Alternative. Bei uns eingesetzt für die Outdoorhandtücher.    [Nach oben]


Wasseraufbereitung

Es gibt viele Möglichkeiten sein Wasser aufzubereiten. Sei es durch => Abkochen, => Silberionen, => Chlor, => Silberionen & Chlor, => Sauerstoff oder mechanisch durch einen => Keramikfilter, => Aktivkohlefilter. Was für einem am besten und für welchen Einsatzzweck ist muß jeder für sich entscheiden. Die Vor- und Nachteile werden jeweils zu den einzelnen Suchbegriffen erklärt.    [Nach oben]


Wasserdicht

=> Wassersäule    [Nach oben]


Wasserfilter

Ein Wasserfilter filtert Wasser. Für Trinkwasser sind Modelle nötig, welche alles filtern, was größer ist als 0,4 Micron (0,0004mm). Das Wasser kommt nach dem Filtervorgang in der Regel klar aus dem Filter. Amöben, Bakterien, Bilhariziose, Zysten, Giardia Lambila etx. werden ausgefiltert. Das Kernstück ist oft ein Keramikelement oder - zunehmend - auch Mikrofasereinsätze, druch welche das Wasser geleitet wird. Der Geschmack des Wassers ist unverändert und alle enthaltenen Mineralien bleiben erhalten. Chemische Schadstoffe werden durch Aktivkohlefilter (z. B. als Zusatz eingesetzt) absorbiert.    [Nach oben]


Wassersäule

Diese Zahl gibt den Wert der Wasserdichtigkeit von Materialien an. Die DIN Norm für "wasserdichte Stoffe" verlangt eine Wassersäule von 1300 mm. Zu beachten ist, daß angegebe Werte sich auf neue Stoffe beziehen. Durch 'Wäsche', UV-Bestrahlung, Knicken etc. werden diese Werte vermindert. Für Zeltdächer ist ein Wert von 3000 mm WS völlig ausreichend, bei den Zeltböden sind 5000 mm genug (durch den höheren Druck, z. B. durch Körperstellen, muß der Wert hier höher sein). In sonnigen Gegenden mit wenigen Niederschlägen reichen auch 1500 mm WS beim Überzelt aus, um ungestört Zelten zu können. Getestet wird (Kurzform) in der Regel, in dem über eine gespannte Stoffprobe eine Röhre gestellt wird, welche bis zu einer Höhe von z. B. 1300 mm mit Wasser gefüllt ist. Wird das Wasser zurückgehalten, wird dem Stoff eine Wassersäule von 1300 mm zugestanden.    [Nach oben]


Wimmerl

Bezeichnet im bayerischen Sprachraum eine Hüfttasche, welche zur Unterbringung von => Brotzeiten, Erste Hilfe Material und Anderem dient.    [Nach oben]


Wok

Charakteristisch gibt es beim Wok, anders als bei westlichen Pfannen und Töpfen, keinen Unterschied zwischen Boden und Wand - das ganze Gefäß ist als Kugelkappe geformt. Traditionell haben Woks zwei gegenüberliegende Griffe, von denen einer häufig als Stiel ausgeführt ist. Verwendet werden Woks traditionell auf kleinen, oben offenen Kohleherden (heute meist speziellen Gasbrennern oder Elektrokochern), auf deren Öffnung sie eine gute Standfestigkeit besitzen und mit wenig Brennstoff stark erhitzt werden können. Dabei konzentriert sich die Hitze besonders auf das Zentrum, so dass durch Verschieben des Garguts der gewünschte Temperaturbereich gewählt werden kann. Woks werden vielseitig zum Braten, Dünsten, Frittieren, Schmoren, Kochen, Blanchieren, Räuchern, Rösten und Dämpfen verwendet. Die wichtigste Garmethode ist das ¿Pfannenrühren¿, auch ¿Sautieren¿ genannt, bei dem die Zutaten unter ständiger Bewegung kurz angebraten und schnell gegart werden. Woks werden traditionell aus Gusseisen hergestellt, heute auch aus Stahlblech, Kohlenstoffstahl, Edelstahl oder Aluminium. Einfache Woks aus Stahlblech werden aus Blech gedrückt oder gezogen, hochwertige mit dem Hammer in Form gebracht. Der Durchmesser reicht von etwa 30 Zentimetern bis zu über einem Meter. Für westliche Haushalte, die keine speziellen Kochstellen für Woks haben, werden Woks mit abgeflachtem Boden, teilweise mit Antihaftbeschichtung angeboten, die auch für übliche Elektro- und Gasherde, teils auch für Induktionsherde geeignet sind.    [Nach oben]


Wolle

Wolle bezeichnet die weichen Haare des Fells einiger Säugetiere. Wolle ist ein nachwachsender Rohstoff, der nachweislich schon seit etwa 3.000 v. Chr. verwendet wird. Zur Wollgewinnung dienen z.B. Schafe, Kaschmirziegen, Angorakaninchen, Angoraziegen, Kamele, Lamas, Alpakas und Vikunjas. Die Wolle hat natürliche Thermoregulations-Eigenschaften. Wolle kann im Faserinneren Wasserdampf aufnehmen, die Oberfläche stößt Wasser jedoch ab. Sie kann bis zu 33 % ihres Trockengewichtes an Wasser aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen und sie leitet Feuchtigkeit wesentlich schneller ab als z. B. die viel verwendete Baumwolle. Da Wollwaren (bezogen auf ihr Gesamtvolumen) aus bis zu 85 % Luft bestehen, sind sie gute Wärmeisolatoren. Wolle nimmt Schmutz schlecht an, knittert kaum, da die Faser sehr elastisch ist. Wolle ist sehr farbbeständig und schwer entflammbar. Sie brennt nicht, sondern verkohlt nur. Wolle nimmt im Gegensatz zu Kunstfasern wenig Gerüche (z.B. von Schweiß) an, und hat eine natürliche Selbstreinigungsfunktion - aufgenommene Gerüche werden an die Luft wieder abgesondert, und die Wolle riecht nach kurzer Zeit an frischer Luft wieder neutral und frisch. Wolle neigt zum Fusseln (Pilling). Ohne spezielle Ausrüstung kann sich grobe Wolle direkt auf der Haut unangenehm kratzig anfühlen.    [Nach oben]


Wollfilz

Wollfilz ist ein klassischer Stoff, dessen Herstellung in den letzten Jahrhunderten stets verfeinert wurde. Das Prinzip der Herstellung und der Rohstoff hat sich jedoch nicht geändert. Schafwolle bzw. Wollfasern werden solange durch Feuchtigkeit, Wärme und Reibung verfilzt und verfestigt, bis der Wollfilz daraus entsteht.    [Nach oben]


Zelthering

Clupea harengus; Zeltpflock; magerer Mensch. Ein auf allen Zeltplätzen vorkommender, bis 50 cm langer Pflock, mit vielen örtlichen Abarten und Rassen, der Lebensraum:. z.T. je nach Art, an sehr sandigen oder harten Böden z.T. dauernd dort bleiben, sehr scheu. Rudeltier; [engl. Herring, franz. Sardine]    [Nach oben]


Zink-Kohle

Sind die billigsten Batterien. Allerdings ist die Haltbarkeit auch dementsprechend. Den besten Einsatz finden diese Batterien in Uhren und Radios.    [Nach oben]


Zwiebelprinzip

Der Natur abgeschaut ist auch dieses Prinzip. So trägt man, statt einem warmen Kleidungsstück, mehrere, sich in Ihrer Funktion am besten ergänzende, Kleidungsstücke übereinander und kann dann auf Klimaschwankungen durch Ablegen von inneren oder äußeren "Schalen" bestens reagieren.    [Nach oben]




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EllTex® oder ExtraLongLastingTextile, ist ein spezielles Polyester-Baumwollgemisch, das sehr wetterfest ist, kaum ausbleicht und auch nach wiederholtem Nasswerden extrem reißfest bleibt. Dazu ist es kuschelig weich wie Baumwolle.EllTex Hängematten und Hängesessel kann man draußen hängen lassen, selbst wenn es regnet oder die Sonne brennt.    [Nach oben]




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